
Detailhandel
Online- und Filialanteile im Schweizer Handel: Zahlen
Der Schweizer Onlinehandel erreicht 2025 ein Marktvolumen von 15,8 Mrd. Franken. Das entspricht einem Zuwachs von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Onlineanteil 2025: 12,5 Prozent des Schweizer Detailhandels
Der Schweizer Onlinehandel erreicht 2025 ein Marktvolumen von 15,8 Mrd. Franken. Das entspricht einem Zuwachs von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Quelle: Jahreserhebung Onlinehandel Schweiz 2025 von HANDELSVERBAND.swiss, NielsenIQ und der Schweizerischen Post.
Der Onlineanteil am gesamten Schweizer Detailhandel liegt 2025 bei 12,5 Prozent. Der stationäre Rest ergibt sich rechnerisch aus der Differenz zu 100 Prozent und beträgt rund 87,5 Prozent.
Marktplätze bleiben prägend; Heimelektronik behauptet ihre führende Rolle. Der Onlinehandel hat über die letzten zehn Jahre kontinuierlich zugelegt und seinen Anteil am Detailhandel verankert.
Food und Non-Food: 3,0 gegen 19,7 Prozent
Im Non-Food-Bereich erreicht der Onlineanteil 2025 19,7 Prozent, im Food-Bereich 3,0 Prozent. Der stationäre Rest liegt damit rechnerisch bei 80,3 Prozent im Non-Food und 97 Prozent im Food.
Food bleibt ein Filialgeschäft: Frischeprodukte und der tägliche Einkauf werden typischerweise im Laden gewählt. Der Onlinekanal spielt in diesem Sortiment nur eine Nebenrolle.
Anders im Non-Food: Konsumentinnen und Konsumenten kaufen in vielen Kategorien verstärkt online, insbesondere Heimelektronik, Fashion, Sport und Spielwaren. Das zeigt die eBus-Studie «Kauf Produkte» 2025 von NielsenIQ.
Inland- und Auslandskäufe wachsen unterschiedlich
Die Einkäufe bei Schweizer Händlern legen 2025 um 6 Prozent zu, der Einkauf im Ausland um 8 Prozent. Beide Kanäle expandieren damit nahezu gleich stark.
Beim Auslandseinkauf zeigt sich nach dem aussergewöhnlich starken Anstieg 2024 eine spürbare Abflachung. Der leicht höhere Zuwachs bedeutet, dass ausländische Anbieter am Wachstum etwas stärker beteiligt sind.
Wachstum der Onlinekäufe inländisch vs. ausländisch 2025
- 6Inlandskauf
- 8Auslandskauf
Wo online am meisten gekauft wird – und wo Filialen stark bleiben
Heimelektronik ist mit einem Anteil von 28 Prozent am Onlinehandel die grösste Kategorie.
Fashion erholt sich nach den Rückgängen von 2024 und wächst wieder um 2,5 Prozent; Zalando ist der stärkste Anbieter im Segment. Die Kategorie «Übrige» wächst um rund zehn Prozent, Home & Living entwickelt sich deutlich positiv.
Food verzeichnet einen leichten Rückgang, Sport liegt unter dem Vorjahresniveau. Im Food-Bereich halten die Filialen mit 97 Prozent des Umsatzes den weitaus grössten Teil des Geschäfts.
Von 13,1 auf 15,8 Mrd. Franken: Onlinehandel 2020 bis 2025
2020 kauften Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten Waren für 13,1 Mrd. Franken online ein. Das war eine Steigerung um 2,8 Mrd. Franken oder 27,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ausgelöst durch die Corona-Pandemie.
Damals wuchs der Online-Inlandkonsum um 32 Prozent, der Auslandseinkauf nur um 5 Prozent. Der Non-Food-Anteil online betrug 18,9 Prozent, der Food-Anteil sprang von 2,8 auf 3,5 Prozent.
Bis 2025 stieg das Volumen auf 15,8 Mrd. Franken, also um 2,7 Mrd. Franken. Der Non-Food-Anteil erhöhte sich auf 19,7 Prozent, während der Food-Anteil mit 3,0 Prozent unter dem Corona-Wert von 3,5 Prozent liegt.
Fazit: Filialen bleiben der grösste Kanal, Online gewinnt sortimentsweise
2025 entfallen 12,5 Prozent des Schweizer Detailhandelsumsatzes auf den Onlinehandel, rund 87,5 Prozent auf den stationären Handel.
Im Non-Food liegt der Onlineanteil bei 19,7 Prozent, im Food-Bereich bei 3,0 Prozent.
Der Filialanteil variiert stark nach Sortiment: Am höchsten ist er im Food, während Heimelektronik mit 28 Prozent die grösste Online-Kategorie ist.


